Weidegang

Wenn das Pferd temporär oder eine ganze Saison lang auf der Weide steht, nennt man das Weidegang. Als Steppentier ist es ein Pferd gewohnt, kilometerweite Strecken beim Grasen zurückzulegen. Man kann heutzutage den Pferden nur bedingt diese Möglichkeiten geben. Züchter verfügen oft über sehr weitläufiges Weideland auf dem die Stutenherden mit ihren Fohlen von April bis Spätherbst Tag und Nacht verweilen und sich allein vom Gras ernähren.

Reitpferde bekommen heutzutage meist 4 bis 6 Stunden Weidegang. Offenstallpferde haben es da besser. Sie stehen oft ebenfalls von Mitte April bis Mitte Oktober im Gras und werden nur für ein bis zwei Stunden zum Reiten von der Weide geholt. Um sich vor dem Regen zu schützen, baut man ihnen einen Unterstand oder einen Wetterfesten Stall mit offenen Eingängen.