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Zick-Zack-Traversalen

Zick-Zack-Traversalen gehören zu den anspruchsvollsten Lektionen in der schweren Dressurprüfung (Kl. S), zumindest wenn sie korrekt ausgeführt werden.

Die erste Möglichkeit die Figur der Zick-Zack-Traversale ist dermaßen vorgesehen, dass das Reiterpferd-Paar in einem großen Viereck bei C auf die Richter zu abwendet und entlang der Mittellinie (ab G) 4 Meter nach links, dann 8 Meter nach rechts (Ende bei 4 Meter neben X), dann 8 Meter nach links und die letzten übrigen 4 Meter nach rechts travasiert (endet bei D). Danach wird der Weg zunächst von D bis A gerade aus, entlang der Mittellinie, dann rechte Hand fortgesetzt. Mann nennt es auch die 4-8-8-4 Zick Zack Traversale.

Es gibt aber auch die 3-6-6-3 Zick-Zack-Traversale entlang der Mittellinie. >> Das Reiter-Pferd-Paar wendet auf großen Viereck bei C auf die Richter zu. Von der Mittellinie ab Punkt G müssen sie 3 Meter nach links, dann 6 Meter nach rechts, dann 6 Meter nach links und wieder 6 Meter nach rechts und die letzten übrigen 3 Meter nach links zurück auf die Mittellinie nach D travasieren. Danach wird der Weg rechte Hand fortgesetzt.

Bei dieser Lektion in schweren Prüfungen verlangt, kommt es vorallem auch auf das Umstellen und das Biegen in die neue Richtung an. In der Galopptraversale wird an diesen Punkten zusätzlich der fliegende Wechsel verlangt. Er fließt auch erheblich in die Bewertung ein. Dass die Pferde dabei ihre Beine kreuzen wird für die Ausführung aber mindestens vorausgesetzt.

Zügelführung

Die Zügelführung einer einfachen Trense mit einem Zügel:

Der Zügel verläuft vom Trensenring Richtung geschlossener Zügelfaust von unten hindurch. Das Ende Richtung Schnalle kommt dabei oben aus der Faust wieder heraus und der Zügel wird mit dem Dachförmigen Daumen fixiert.
Dieser Daumen schließt die „Faust“, die dann aus dem lockeren Handgelenk eingedreht wird um eine Zügelhilfe (Parade) zu geben. Man kann den Zügel auch wie eine Zitrone auspressen wollen. Diese leichte Vibration spührt das Pferd bereits in seinem Maul. Diese kleinste „Krafteinwirkung“ sollte ausreichen, um mit dem Pferd zu kommunizieren.

Komplizierter wird die Zügelführung mit der Kandarentrense: Das Pferd hat hier zwei Metallgebisse im Maul, eine Unterlegtrense und das Kandarengebiss mit Hebel.
Nun sind an der Kandare, wie auch an der Trense je ein Zügel angebracht. Daraus ergibt sich eine Zügelführung, in der jeweils eine Hand je zwei Zügel gleichzeitig anfasst und bedient.

Die Führungen mit geteilten Zügln sind dabei die gebräuchlichsten. Der Reiter hält dabei den Kandarenzügel unter dem Mittelfinger, indem er meistens keine besondere Kraft ausgebildet hat, und unterhalb des Ringfingers den Trensenzügel.

Ganz Ähnlich ist die Möglichkeit den Kandarrenzügel unterhalb des kleinen Fingers verlaufen zu lassen und gleichzeitig den Trensenzügel unter dem Ringfinger wie gewohnt.

Es gibt noch die Zügelführung nach Fillis und 3:1 mit angefasster Trense.

Zügelhilfen

Die Reitweise bezeichnet den Stil, Pferde zu reiten und auszubilden. Es gibt mehrere Reitweisen, die aus verschiedenen Gegenden und Kulturen stammen. Ein Reiter hat heutzutage die Möglichkeit diejenige Art und Weise zu wählen, die ihm und seinem Pferd am Herzen liegt.

horsemanship

Im Reitsport gitb es das Vielseitigkeitsreiten, Dressur und Springreiten, dass aus der HDV12 (Heeresdienstvorschrift) abgeleitet wurde, sowie andererseits den Westernsport, der wiederum in Spezialgebiete wie Trail, Pleasure und Horsemanship aufgegliedert wird.

In den meisten deutschen Reitvereinen lernen die Mitglieder das Reiten nach den Vorschriften der FN ( Fédération Équestre Nationale ). Dies ist der Dachverband aller Zucht- Reit- Fahr- und Voltigiervereine. Gleichzeitig regelt die FN die Richtlinien von Reiten, Fahren und Voltigieren und publiziert diese auch in diversen Büchern. Sie gibt das Aufgabenheft (regelt das Dressurreiten auf den Turnieren), die WBO ( Wettbewerbsordnung ) APO (Allgemeine Prüfungs Ordnung) heraus und regelt damit den nationalen Turniersport.

Die organisation VFD, Vereinigung der Freizeitreiter und Fahrer in Deutschland e.V., fasst viele Reiter in Deutschland zusammen, die nicht in der FN organisiert sind, die mit ihren Pferden in erster Linie die Natur genießen möchten.

Viele Reiter die gar keine Turnierreiter, sondern Breitensportler sind, möchten ausreiten oder eine enge Kommunikation zu ihrem Pferd pflegen und widmen sich ganz unterschiedlichen Ausbildungsmethoden, wie beispielsweise dem Natural Hosremanship, Showreiten oder Zirkuslektion, wo es ebenfalls viele unterschiedliche Meinungen, Haltungen und Lehren diverser namenhafter nicht organisierter Ausbilder gibt.

  • Englische Reitweise
  • Westernreitweise
  • Iberische Reitweise
  • Klassische, barocke oder höfische Reitweise
  • Gangpferdereiten
  • Gardianreitweise
  • Horsemanship
  • Wanderreiten

 

Zwangsseite

Die „Zwangsseite“ nennt man das Gegenteil zur „hohlen Seite“. Die meisten Pferde haben eine „Schokoladenseite“, was das Biegen angeht. Zu dieser Seite fällt ihnen das Stellen im Hals und die Längsbiegung im Körper (soweit dieses anatomisch möglich ist) leicht. Die andere Seite bei dem selben Pferd „hohl zu machen“, also das Pferd um den inneren Schenkel z.B. in der Rechtswendung zu biegen, oder die Rippen- biegung und Wölbung nach rechts fällt dem Pferd entsprechend schwer. Oft bietet das Pferd diese Biegung gar nicht freiwillig an, deshalb wird sie Zwangseite genannt.