Reitweisen

Die Reitweise bezeichnet den Stil, Pferde zu reiten und auszubilden. Es gibt mehrere Reitweisen, die aus verschiedenen Gegenden und Kulturen stammen. Ein Reiter hat heutzutage die Möglichkeit diejenige Art und Weise zu wählen, die ihm und seinem Pferd am Herzen liegt.

horsemanship

Im Reitsport gitb es das Vielseitigkeitsreiten, Dressur und Springreiten, dass aus der HDV12 (Heeresdienstvorschrift) abgeleitet wurde, sowie andererseits den Westernsport, der wiederum in Spezialgebiete wie Trail, Pleasure und Horsemanship aufgegliedert wird.

In den meisten deutschen Reitvereinen lernen die Mitglieder das Reiten nach den Vorschriften der FN ( Fédération Équestre Nationale ). Dies ist der Dachverband aller Zucht- Reit- Fahr- und Voltigiervereine. Gleichzeitig regelt die FN die Richtlinien von Reiten, Fahren und Voltigieren und publiziert diese auch in diversen Büchern. Sie gibt das Aufgabenheft (regelt das Dressurreiten auf den Turnieren), die WBO ( Wettbewerbsordnung ) APO (Allgemeine Prüfungs Ordnung) heraus und regelt damit den nationalen Turniersport.

Die organisation VFD, Vereinigung der Freizeitreiter und Fahrer in Deutschland e.V., fasst viele Reiter in Deutschland zusammen, die nicht in der FN organisiert sind, die mit ihren Pferden in erster Linie die Natur genießen möchten.

Viele Reiter die gar keine Turnierreiter, sondern Breitensportler sind, möchten ausreiten oder eine enge Kommunikation zu ihrem Pferd pflegen und widmen sich ganz unterschiedlichen Ausbildungsmethoden, wie beispielsweise dem Natural Hosremanship, Showreiten oder Zirkuslektion, wo es ebenfalls viele unterschiedliche Meinungen, Haltungen und Lehren diverser namenhafter nicht organisierter Ausbilder gibt.

  • Englische Reitweise
  • Westernreitweise
  • Iberische Reitweise
  • Klassische, barocke oder höfische Reitweise
  • Gangpferdereiten
  • Gardianreitweise
  • Horsemanship
  • Wanderreiten