Michaelis Reit- sportgeschäft

Bevor man den Geschäftsraum betritt, kommt man an einer großflächigen Pinnwand vorbei. Nirgends bieten Reitlehrer, Züchter und Privatleute so zahlreich ihre Dienste an. Interessantes findet man schon hier auf dem Weg zur Tür.

Das Reitsportfachgeschäft von Michaelis ist voll mit Waren auf kleinstem Innenraum. Geschätzte 50 qm ist der Ladenraum, inkl. Kassenraum. An der Kasse sitzt zumeist die Inhaberin selbst. Ein großer Hund, manchmal weiss man nicht genau ob er echt ist oder ausgestopft, lag auch schon mal auf der Warenablage. Die Dame ist etwas stur und kommt ohne PC aus. Umgetauscht gegen Bargeld wird hier nichts. Mit etwas Überzeugungskraft bekommt der Kunde meistens eine Gutschrift. Der Laden ist jedenfalls sehr beliebt und bei weitem älter als das AZL. Möglicherweise ist er schon fast ein Museum. Schnäppchen findet man auch gelegentlich.

In diesem Geschäft sind die Waren wirklich bis zur Decke gestapelt und ausgestellt. Man findet hier Sättel und Reithosenmodelle, die es längst nicht mehr zu bestellen gibt. Es gibt nichts, das der Kunde hier nicht bekommt. Man muss es nur finden, bzw. eine Verkaufshilfe finden, die Zeit hat und die Dinge findet, die man sucht. Ein bischen Zeit ist notwendig.

Viele Dinge wie Jacken und Decken und Gamaschen, Transportgamaschen, Putzkisten, Bandagen usw. sind draußen vor dem Laden unter dem Dach ausgestellt. Allein hier durchzuspöbern ist purer Spass. Dabei sind die Artikel gut nach Größen sortiert und auch für die Kinder gibt es hier eine ungeahnte Auswahl. Sie haben alles von Eskadron bis HKM.

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Erwähnenswert ist allerdings, dass es gute Parkmöglichkeiten gibt. Eine Besonderheit ist der Reitplatz hinter dem Laden. Hier kann man sein Pferd zu einem Sattelanprobetermin mitbringen. Man kann dann richtig aufsitzen und die Sättel wirklich in allen Gangarten auf dem Hauseigenen Reitplatz von Michaelis ausprobieren. Hochwertige Sättel von Amerigo, CWD, Hermes, Childric, Albion oder Cobra und Prestige und viele andere exquisite Marken sind definitiv nicht zu haben. Bei der Anprobe muss man selbst Fachman sein, oder sich seinen Sattler mitbringen.