Ingrid Klimke Anlehnung

Es klang so einfach – und war doch so schwer zu erreichen: Die korrekte Anlehnung in Selbsthaltung. Ziel ist es, dass das Pferd das Gebiss richtig annimmt und sich am berühmten “Zwirnsfaden” reiten lässt. Dazu gehört allerdings die Rückenlockerung und die Losgelassenheit des Pferdes. Die feine, aber stetige Anlehnung, wie sie die Reitlehre beschreibt, muss in jeder Trainingseinheit neu erarbeitet werden. Wie schnell dies gelinge, hänge vom Ausbildungsstand von Pferd und Reiter, aber auch der richtigen Anleitung ab.

Anhand verschiedener Pferde + Reiterpaare erläuterte gestern die frischgebackene Olympiasiegerin und Reitmeisterin Ingrid Klimke wie das aussehen sollte. Dabei hänge es vom Ausbildungsstand des Pferde ab. Nicht nur konnte man sehen: Auch die Umgebung, die die Pferde mit soviel Zuschauern vielleicht nicht gewohnt sind, führte nämlich dazu, dass das Unterfangen Losgelassenheit und totale Dehungshaltung vorallem bei einem bis Klasse M ausgebildetem Dressurpferd nicht so schnell zu erreichen sind,

Eine halbe Stunde Unterricht bei Ingrid Klimke in Dressur und Springen mit Fokus auf die Anlehnung und Rückenlockerung hatten 8 junge Reiter mit ihren Pferden. Die Zeit war am Ende auch der Reitmeisterin zu kurz.

Hier folgen Fotos von Ingrid Klimke auf der PM Fachtagung >>

Hier sieht man den Beginn der Unterrichtsstunde mit zwei drei-jährigen Trakehnern >>

Hier werden noch einmal die Ergebnisse des Seminars präsentiert >>

Es bleibt die Frage: Wo ist die Anlehnung ? Das Seminar hätte besser heißen sollen: ” Die korrekte Dehnungshaltung am Anfang der Trainingseinheit, mittendrin und am Ende der Arbeitseinheit bei Dressur und Springen.

Schauen Sie ruhig öfter herein. Es wird ein Video mit einem M-Dressurpferd und einem Pferd auf A-Niveau folgen >>